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OPGW-Installationsverfahren

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OPGW-Installationsverfahren

25.04.2024

OPGW-KabelDiese auch als optische Faserverbund-Erdungsleitung bekannte Verbindung (OPGW – Optical Fiber Composite Overhead Earth Wire) besteht aus einer Glasfaser, die in die Erdungsleitung einer Hochspannungsfreileitung integriert und auf dem Freileitungsmast installiert wird. Dadurch entsteht ein Glasfaser-Kommunikationsnetz entlang der Freileitung. Diese Bauform vereint die Funktionen der Erdungsleitung und der Kommunikation und wird allgemein als OPGW-Glasfaserkabel bezeichnet.


OPGW-Kabel sind mit Metalldraht ummantelt, wodurch sie zuverlässiger, stabiler und fester sind. Da Erdungsseil und Kabel in einem Stück verbunden sind, verkürzt sich im Vergleich zu anderen Kabeltypen die Bauzeit und die Baukosten werden gesenkt. Verwendet man OPGW-Kabel aus aluminiumummanteltem Stahldraht oder Aluminiumlegierungsdraht, entspricht dies der Installation eines hochwertigen Erdungsseils. Dadurch ergeben sich zahlreiche Vorteile, wie die Reduzierung des latenten Versorgungsstroms der Übertragungsleitung, die Verringerung von Netzfrequenzüberspannungen und die Verbesserung der Störfestigkeit und der Gefahrenabwehr der Stromleitung für Kommunikationsleitungen.


OPGW eignet sich für Hochspannungsleitungen über 110 kV und große Abstände (in der Regel über 250 m). Es ist wartungsfreundlich und ermöglicht problemlos Leitungskreuzungen. Die mechanischen Eigenschaften des Materials sind für Leitungskreuzungen geeignet. Die äußere Schicht des OPGW ist metallarmiert und somit korrosionsbeständig. Da OPGW während der Installation unterbrochen werden muss und der damit verbundene Stromausfall erhebliche Verluste verursacht, sollte es nur bei neuen Hochspannungsleitungen über 110 kV eingesetzt werden. Die Glasfaser ist spröde und bruchempfindlich.


Während des Bauprozesses sollte darauf geachtet werden, dass das OPGW-Kabel nicht gezogen, gequetscht, verstaucht, gequetscht oder beschädigt wird. Das Kabel sollte gleichmäßig und ohne Quetschung gezogen werden.


OPGW-Kabel


Qualitätskontrollpunkte bei der Installation von OPGW


1. Die Verlegung von OPGW-Kabeln ähnelt der Verlegung von Stromleitungen. Während der Verlegung muss die bestehende Übertragungsleitung außer Betrieb genommen werden. Arbeiten dürfen nicht bei Wind, Gewitter, Kälte, Hitze oder anderen extremen Witterungsbedingungen durchgeführt werden. Der Biegeradius des Kabels sollte über 0,5 m liegen.


2. Bei der Verlegung ist darauf zu achten, dass sich die Kabel nicht verheddern, um Beschädigungen der äußeren Litzen zu vermeiden. Die dynamische Biegung muss mindestens dem 40-Fachen des Kabeldurchmessers entsprechen. Das bedeutet, dass bei der Verlegung ein Biegeradius von mindestens 600 mm eingehalten werden muss und das OPGW-Kabel nicht verdreht werden darf.


Speziell geschultes Personal wird zur Überwachung der Kreuzung von Hauptverkehrsstraßen, Kommunikationsleitungen, Stromleitungen usw. abgestellt. Das Kabel muss in sicherer Höhe geführt werden, um Kollisionen oder ein Umkippen des Kabels durch Kraftfahrzeuge zu vermeiden und so die Sicherheit des Kabels oder des Personals zu gefährden.


3. Anforderungen an den Abstand zwischen OPGW-Kabel und Bodenkreuzung: Unbemannte Bereiche: OPGW mehr als 3 m über dem Boden; Fußgängerwege und Straßen mit geringem Verkehrsaufkommen: OPGW mehr als 5 m über dem Boden; Autobahnen und Eisenbahnstrecken: OPGW 7,5 m über dem Boden.


4. Achten Sie beim Verlegen der Litzen auf den Schutz der äußeren Lage. Die äußere, aluminiumummantelte Stahl- oder Aluminiumlegierungsleitung leitet Überströme und Blitzeinschläge ab. Beschädigungen dieser Leitungen können langfristige Schäden verursachen. Prüfen Sie die Umlenkrolle auf Grate. Vermeiden Sie es, Glasfaserkabel fallen zu lassen oder zu werfen. Verwenden Sie beim Einsatz eines Kabelhebers eine Gummiummantelung. Die OPGW-Kabelrinne wird auf dem Abwickelgestell oder Kabelrinnenwagen mit Drehachse platziert. Der Abstand zwischen Kabelrinne und der Mitte der Spannvorrichtung muss 5–8 m betragen.


5. Täglich muss sichergestellt werden, dass die Verlegung einer einzelnen Scheibe des Glasfaserkabels abgeschlossen ist. Falls dies nicht über Nacht oder über einen längeren Zeitraum erfolgt, muss das OPGW-Kabel mit einem Nylonseil an der Rolle fixiert werden, um ein Verrutschen des Glasfaserkabels und damit verbundene Materialermüdungsschäden an den Kontaktstellen der Glasfaser mit der Rolle zu verhindern. Gleichzeitig sind Zugseil und Glasfaserkabel jeweils am Zug- und Zugende provisorisch zu verankern. Der Spannungsgrad des Kabels zwischen dem Verankerungspunkt am Zugende und der Spannvorrichtung muss so bemessen sein, dass die Spannung der Spannvorrichtung reduziert wird. Das Kabel darf nicht zu locker sein und darf nicht auf dem Boden aufliegen.


OPGW

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